Wolfgang Kölli und Markus Sölkner waren für unseren Laufclub beim diesjährigen Ultralauf "Mozart 100" am Start.

Beim diesjährigen Mozart 100 mussten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern 106 Kilometer sowie 5200 Höhenmeter!!!! über alpines Gelände, flowige Trails, knackige Anstiege und rasante Downhills bewältigt werden. Als ob dies alles nicht schon genug Herausforderung für die Läuferinnen und Läufer wäre, kam diesmal auch noch äusserst schlechtes Wetter hinzu.
Regen, kalter stürmischer Wind, Pfützen wurden zu Rinnsale, und diese wiederum zu kleinen Bächen. Tiefe Böden und extrem rutschiges Terrain über nahezu der gesamten Strecke forderten von den Athletinnen und Athleten alles ab. Viele Stürze und Unterkühlungen waren die Folge - die Sanitäter hatten alle Hände voll zu tun.

Aufgrund der widrigen Bedingungen und um die Sicherheit der Athletinnen und Athleten, der MitarbeiterInnen und HelfeInnenr zu gewährleisten, wurde sogar eine Umleitung eingerichtet.
Die Umleitung war insgesamt 15 km lang und verändert die Gesamtstrecke nur um 1 km und 200 Höhenmeter.

Die Strecke, mit Start um 5 Uhr früh in der Mozartstadt Salzburg, führte über Fuschl am See in die Region Wolfgangsee, wo das Zwölferhorn und der Schafberg überquert werden mussten, bevor es über den Nockstein und Kapuzinerberg wieder zurück ins Ziel nach Salzburg ging.

Selbst unser erfahrener und routinierter Mr. Ultralauf, Wolfgang Kölli, fand klare Worte: "Das war mit Abstand der härteste Lauf meines Lebens".
Wenn diese Aussage von einem Läufer kommt, der bereits den Western State 100 (100 Meilen/161 Kilometer) in Amerika in einer Gesamtzeit von etwas über 27 Stunden absolviert hat, dann kann man sich in etwa vorstellen mit welchen Bedingungen die Teilnehmer bei diesem Mozart 100 zu kämpfen hatten.

Sowohl Markus Sölkner als auch Wolfgang Kölli haben diese Strapazen erfolgreich gemeistert und konnten diesen Ultralauf in den späten Nachtstunden erfolgreich finishen.
Markus bewältigte mit diesem Mozart 100 seinen ersten Ultralauf über 100km - und das noch dazu mit dem Handicap, dass ihm nach knapp 50km ein Stock gebrochen ist. Froh darüber den Lauf trotzdem durchgezogen zu haben, kam Markus in einer für diese Bedingungen sehr guten Zeit von ca. 16:29 Std. ins Ziel.
Und auch Wolfgang hat diesen Lauf (es war immerhin schon seine 4. Teilnahme am Mozart 100) in einer für diese Verhältnisse guten Zeit von 18:27 Std. erfolgreich beendet!

Der Laufclub gratuliert euch beiden sehr herzlich zu dieser tollen Leistung bei diesen widrigen Bedingungen, und wünscht euch eine gute Regeneration!

P.S.: Bilder sind bereits online